Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen unseres Campus

Wer unseren Campus besucht, sieht meist den sichtbaren Teil unserer Arbeit: Trainings auf dem Platz, kurze Gespräche, klare Abläufe und ein strukturiertes Miteinander. Doch hinter all dem steckt ein Arbeitsalltag, der deutlich umfangreicher, komplexer und organisatorisch anspruchsvoller ist, als viele vermuten. Deshalb öffnen wir hier bewusst den Blick auf das, was unseren Betrieb im Hintergrund trägt.

8:00 Uhr – Der Start in unseren Tag
Unser Arbeitstag beginnt um acht Uhr mit der ersten organisatorischen Runde.
Wir lesen E-Mails, prüfen WhatsApp-Nachrichten, beantworten Rückfragen, koordinieren Terminwünsche und sortieren neue Anfragen. Jede Nachricht kann eine neue Aufgabe nach sich ziehen und erfordert Aufmerksamkeit und Einordnung.

Parallel dazu kümmern wir uns um die Buchhaltung: Zahlungseingänge werden geprüft, offene Posten abgeglichen, Rechnungen vorbereitet und Belege sortiert. Diese Aufgaben sind essenziell, damit der Betrieb stabil läuft und wir unsere Leistungen zuverlässig anbieten können.

Gleichzeitig planen wir Inhalte für Social Media, Newsletter und Blog. Kommunikation, Aufklärung und Transparenz gehören fest zu unserem Selbstverständnis als Hundeschule.

Organisation im Hintergrund – die Grundlage unserer Arbeit
Bevor die ersten Trainings stattfinden, laufen bereits zahlreiche Prozesse, die maßgeblich zur Qualität unserer Arbeit beitragen:

Gruppen- und Einzeltrainingplanung: Wir stellen Trainingsgruppen nicht zufällig zusammen, sondern berücksichtigen Verhalten, Entwicklungsstand, Bedürfnisse und Lernziele der einzelnen Teams.

Maulkorbberatung: Wir beraten fachlich fundiert, passen Modelle individuell an und nehmen uns die Zeit, die Hund und Halter benötigen.

Bestellungen und Materialmanagement: Trainingsmaterial, Maulkörbe, Zubehör und Verbrauchsartikel müssen geplant, bestellt und gepflegt werden.

Telefonate und Austausch mit Behörden: Genehmigungen, Sachkunden und organisatorische Abstimmungen gehören zur unternehmerischen Verantwortung.

Platzpflege: Ein sicherer, strukturierter Trainingsplatz entsteht nur durch kontinuierliche Pflege und Vorbereitung.

Hinzu kommen technische Themen: Systeme, Programme und digitale Abläufe müssen funktionieren. IT-Probleme lösen sich nicht von selbst, sondern brauchen Zeit, Aufmerksamkeit und Know-how.

2-stündige Mittagspause – Verantwortung beginnt auch beim eigenen Hund
Ein fester Bestandteil unseres Tages ist die zweistündige Pause für unseren eigenen Hund.
Diese Zeit ist bewusst eingeplant, denn nur wer selbst Verantwortung für Struktur, Ruhe und Bewegung übernimmt, kann diese Haltung glaubwürdig weitergeben.

Der Trainingsbetrieb – sichtbar, aber nicht isoliert
Im Training selbst geht es nicht nur um Übungen.
Wir analysieren Verhalten, begleiten Menschen durch Herausforderungen, erklären Zusammenhänge und entwickeln Lösungen, die im Alltag umsetzbar sind. Jede Einheit erfordert Präsenz, Fachwissen und Entscheidungsfähigkeit.

Währenddessen laufen weiterhin organisatorische Aufgaben: Zahlungseingänge werden geprüft, Rückfragen beantwortet, Termine angepasst und Unterlagen aktualisiert. Der Trainingsbetrieb ist immer eingebettet in ein laufendes Unternehmenssystem.

Nach dem Training – Prozesse abschließen und vorbereiten
Wenn der Platz ruhiger wird, endet unser Arbeitstag nicht.
Jetzt folgen Dokumentation, Rückmeldungen an Kund:innen, Teamabsprachen, Terminplanung, Materialpflege und die Vorbereitung der kommenden Tage. Auch technische Themen, die tagsüber liegen bleiben mussten, werden in dieser Phase aufgearbeitet.

Was das für unsere Preisgestaltung bedeutet
Wenn man sich den gesamten Tagesablauf vor Augen hält, wird deutlich, dass unsere Arbeit nicht aus einzelnen Trainingsstunden besteht, sondern aus vielen Stunden Vorbereitung, Organisation, Nachbereitung und Verantwortung.
Rechnet man diese Tätigkeiten zusammen, kommen deutlich mehr Wochenstunden zusammen, als das, was auf dem Trainingsplatz sichtbar ist.

Um all diese Leistungen dauerhaft auf einem hohen fachlichen Niveau anbieten zu können, müssten Preise rein rechnerisch regelmäßig angepasst werden, damit Aufwand, Verantwortung und laufende Kosten vollständig aufgefangen werden. Dass wir dennoch bewusst fair, transparent und stabil kalkulieren, ist eine unternehmerische Entscheidung – im Sinne unserer Kund:innen und unseres Qualitätsanspruchs.
Unsere Preise bilden daher nicht nur die Trainingszeit ab, sondern das gesamte System, das im Hintergrund zuverlässig funktioniert.

Fazit: Qualität braucht Struktur – und faire Rahmenbedingungen
Hundetraining ist ein Dienstleistungsberuf mit hoher fachlicher, organisatorischer und zeitlicher Verantwortung.
Wir begleiten Hunde und Menschen professionell, führen einen Betrieb mit klaren Strukturen und investieren täglich viele Stunden in Abläufe, die für Kund:innen oft unsichtbar bleiben.

Verbindlichkeit auf beiden Seiten ist die Grundlage dafür, dass wir unsere Arbeit weiterhin mit der Sorgfalt, Tiefe und Professionalität leisten können, die Hunde und Menschen verdienen.

 

Privacy Preference Center